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Urteil des BGH: Auskunftspflicht des Geschäftsführers einer GmbH bei Insolvenzantragsstellung gegen die GmbH

Wird gegen eine GmbH ein Insolvenzantrag gestellt, hat der Geschäftsführer über die rechtlichen, wirtschaftlichen und tatsächlichen Verhältnisse der von ihm vertretenen Gesellschaft einschließlich gegen Gesellschafter und ihn selbst gerichteten Ansprüche Auskunft zu erteilen. Er ist hingegen nicht verpflichtet, über seine eigenen Vermögensverhältnisse und die Realisierbarkeit etwaiger gegen ihn gerichteten Ansprüche Angaben zu machen.

Urteil des BGH vom 05.03.2015 – IX ZB 62/14 (SK-27.05.15)